Aktion: Siemens, raus aus der besetzten Westsahara!

„Siemens, get out of Western Sahara!“
– Keine Windkraftparks in der besetzten Westsahara! –

Effizient, Flexibel, Zuverlässig – die Schlagworte einer Berliner Siemens-Niederlassung. Doch was ist solch ein Motto wert, wenn das Völkerrecht gleichzeitig mit Füßen getreten wird?

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Schon im Dezember 2015 haben marokkanische Medien bekanntgegeben, dass eine dänische Sparte des deutschen multinationalen Unternehmens Siemens Wind Power einen Vertrag zur Errichtung von 5 Windparks in Marokko erhalten hat. Allerdings werden zwei dieser geplanten Parks außerhalb der international anerkannten Grenzen Marokkos liegen – in der völkerrechtswidrig besetzten Westsahra.

„Durch solche Investitionen in den besetzten Gebieten sinkt die Bereitschaft Marokkos sich am UN-Friedensprozess zu beteiligen. Die Beteiligung von Siemens ist zutiefst besorgniserregend, da sie dazu beiträgt, die Besatzung zu zementieren.

Eine Gruppe Sahrauis hat es vorgemacht und wir, die Projektgruppe Westsahara, schließen uns ihren Protest an:

„Siemens, get out of Western Sahara!“

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Hintergrundinformationen bietet der Bericht „Windige Geschäfte – was Marokko und Siemens an der COP22-Klimakonferenz in Marrakesch verheimlichen wollen“, den medico international und Western Sahara Ressource Watch am 02.11.16 veröffentlicht haben: http://wsrw.org/a180x3619

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